Pflanzen, sägen, schleifen und gestalten: Beim Projekt Gartengestaltung ist einiges zu tun! Hier können Schülerinnen und Schüler kreativ werden, draußen arbeiten und gemeinsam etwas für unsere Schule tun. Doch was genau steckt hinter dem Projekt und wie anstrengend ist die Arbeit wirklich?
Geleitet wird das Projekt von Herrn Spigiel, Frau Swieca und Frau Dietrich. Die Arbeit in diesem Projekt ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Es gibt den Holzbereich und den Erdbereich. Somit gibt es verschiedene Aufgaben bei denen man sich einbringen kann. Im Holzbereich dreht es sich hauptsächlich um die Bänke im Schulgarten. Diese wurden in der letzten Projektwoche gebaut. Doch mit der Zeit müssen sie repariert, abgeschliffen, teilweise verstärkt und neu lackiert werden. Aufgrund von Regen oder generell schlechtem Wetter ist das Holz inzwischen morsch und beschädigt. Auch Vandalismus war ein Problem. Deshalb werden die Sitzmöglichkeiten nun gepflegt und erneuert, damit sie weiterhin genutzt werden können. Inzwischen wurden sie in blau lackiert und mit Holzschutz besprüht.
Im Erdbereich geht es dagegen um die Gestaltung des Geländes und die Erweiterung des Schulgartens. In der letzten Projektwoche wurde der Garten neu angelegt. Dieses Mal stehen vor allem die Pflege und die Erweiterung im Mittelpunkt. Es werden auch Pflanzen umgepflanzt, um mehr Platz zu schaffen und Beete wurden erweitert. Außerdem wurden sie mit Holz oder Metall umrandet. Die Holzumrandung war eine Spende von Arbeitskollegen. Die Metallumrandung ist dazu da, um die Pflanzen zu schützen. Es ist eine Begrenzung, damit städtische Arbeiter z.B. beim Rasenmähen nichts kaputt machen. Hier können die Schülerinnen und Schüler selbst mithelfen und den Garten weiterhin verschönern. Außerdem haben einige Schülerinnen und Schüler mit viel Lust Kürbisse mit Acrylfarbe bemalt. Diese werden ebenfalls gezeigt und die Schüler/innen dürfen diese anschließend mit nach Hause nehmen.
Anstrengend, aber trotzdem mit Spaß dabei
Dass die Arbeit im Garten nicht immer leicht ist, hat uns Herr Spigiel in einem Interview verraten. Es gibt viel zu tun, und manche Aufgaben sind zeitaufwendig und körperlich anstrengend. Dazu kommen Regen und schlechte Temperaturen. Muskelkater kann nach einem Arbeitstag also auch dazugehören.
Trotzdem macht das Projekt Spaß! Das erzählte uns auch ThaoTien aus der Klasse 9, die während der Befragung dabei war, Lavendel zu pflanzen. Sie findet die Arbeit zwar anstrengend, aber trotzdem schön. Außerdem berichtet ThaoTien, dass es für viele das erste Mal ist, dass sie bei solcher Arbeit mitarbeiten. Außerdem bereitet es Freude, zu sehen wie sich der Schulgarten durch die eigene Arbeit verändert hat.
Auch Oskar aus der Klasse 9 ist mit viel Motivation dabei. Er ist bereits Mitglied der Garten-AG und zeigt viel Interesse an der gemeinsamen Arbeit.
Für wen ist das Projekt geeignet?
Wer gerne draußen ist, sich für Pflanzen interessiert oder handwerklich arbeiten möchte, ist bei der Gartengestaltung gut aufgehoben. Man muss keine besonderen Vorkenntnisse haben. Wichtig sind vor allem Motivation, Teamarbeit und die Bereitschaft auch bei anstrengenden Aufgaben mitzuhelfen.
Frau Dietrich lobte im Gespräch besonders die fleißige Arbeit und die schnelle Umsetzung. Wenn alle zusammenarbeiten, können die Ideen direkt in die Tat umgesetzt werden. So entsteht Schritt für Schritt ein schönerer Schulgarten, den später die ganze Schulgemeinschaft nutzen kann.
Unser Eindruck:
Bei der Gartengestaltung kann man sich viel bewegen und am Ende sehen, was man selbst geschafft hat. Natürlich ist die Arbeit manchmal anstrengend und das Wetter spielt nicht immer mit. Aber trotzdem arbeitet man dabei an der frischen Luft, lernt neue Dinge und kann aktiv an der Arbeit beim Schulgarten helfen. Wer Lust hat, fleißig zu arbeiten und gemeinsam etwas zu erreichen, sollte dieses Projekt auf jeden Fall in Betracht ziehen.
Text: Alina und Mark
Bilder: Simon

