Schon bevor man den Raum betritt, liegt der Geruch von frisch Gebackenem in der Luft. An den Tischen wird gerührt, geknetet und diskutiert. Obwohl es manchmal etwas chaotisch zugeht, wirkt die Atmosphäre freundlich und entspannt. Die Teilnehmer lachen auch und kommen gut miteinander klar.
In der Filmbäckerei werden Rezepte aus verschiedenen Filmen und Kulturen nachgebacken. Das Projekt wird von Oberstufenschülern geleitet, Frau Büning begleitet die Gruppe dabei. Die Teilnehmer arbeiten in drei Gruppen. Zwei Gruppen backen, während eine weitere Gruppe ein Rezeptbuch erstellt. Dort werden die Rezepte gesammelt, die während der Projektwoche ausprobiert werden.
Nicht immer läuft alles perfekt, am Anfang war es etwas chaotisch, weil nicht genügend Schüsseln für alle Gruppen vorhanden waren. Trotzdem ließ sich davon niemand die Stimmung verderben. Stattdessen wurden Lösungen gefunden und weiter am Ergebnis gearbeitet. Im Laufe der Woche hat sich die Zusammenarbeit schnell verbessert. Bei unserem Besuch arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Hand in Hand, routiniert werden die Arbeitsschritte ausgeführt.
Die Idee für das Projekt entstand aus der Freude am Backen. Gleichzeitig wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rezepte aus unterschiedlichen Filmen und Kulturen kennenlernen. Bis zum Ende der Projektwoche sollen noch weitere Backwaren entstehen. Diese werden anschließend verkauft, wobei das eingenommene Geld an den Förderverein geht. Außerdem entsteht ein eigenes Rezeptbuch.
Die Filmbäckerei hinterlässt bei uns einen kreativen und lebendigen Eindruck. Zwischen Mehl, Teig und Rezepten wird viel zusammengearbeitet und gelacht. Auch wenn es manchmal etwas chaotisch ist, sorgt genau das für eine lockere Atmosphäre, in der sich man sich wohlfühlen kann.
Text: Linara und Dalina

